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Der Pianist

Verlag: V+Ö ; Matthias-Film ; 2002Beschreibung: 143 min; FSK 12; UT für HGSchlagwörter: ENGLISCH | Judentum | Polen | Warschau | WELTKRIEG IIGenre/Form: -- SpielfilmZusammenfassung: Warschau 1939. Der bekannte jüdische Pianist Wladyslaw Szpilman (Adrien Brody) spielt gerade im Sendesaal des polnischen Rundfunks, als die ersten deutschen Bomben auf die Stadt fallen. Zu Hause in seiner Familie hofft man, dass der Spuk schnell vorbei ist, doch er wird sechs Jahre dauern und unvorstellbare Dimensionen annehmen. Mit nüchterner Präzision zeigt Polanski, wie immer drakonischere antisemitische Verordnungen das Alltagsleben der jüdischen Bevölkerung bestimmen - schließlich Umsiedlung, Errichtung der Ghettomauern, Deportation in die Vernichtungslager. Szpilman gelingt die Flucht aus dem Ghetto mit Hilfe von Freunden. Er wird in einer leerstehenden Wohnung versteckt. Von dort beobachtet er den Aufstand im Ghetto und das brutale Vorgehen der NS-Schergen. Der Film folgt der Perspektive seines Protagonisten, dessen Aktionsradius sukzessive kleiner wird, bis von der Welt nur noch ein halbzerstörter Dachboden in einer Ruinenlandschaft bleibt. Die Verengung des Raums geht einher mit der physischen und psychischen Entkräftung der Hauptfigur. Szpilman ist nur noch ein Schatten seiner selbst, als ein deutscher Offizier ihn kurz vor Kriegsende findet - und nicht verrät. "Polanski gelingt diese Art des ästhetischen Widerstands bis zuletzt. Die Form, in der er vom Monströsen erzählt, bleibt immer beherrscht und quasi zivilisiert. Und gerade weil hier die Zivilisation immer als Maßstab mitgedacht ist, wirkt das, was passiert, um so unmenschlicher." Stuttgarter Zeitung, 23.10.2002
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Medientyp Aktueller Standort Signatur Status Fälligkeitsdatum Barcode Vormerkungen
DVD DVD LFD Leipzig
S-Spielfilme-Regal
S-0600 Verfügbar 2858000010783
Anzahl Vormerkungen: 0

Warschau 1939. Der bekannte jüdische Pianist Wladyslaw Szpilman (Adrien Brody) spielt gerade im Sendesaal des polnischen Rundfunks, als die ersten deutschen Bomben auf die Stadt fallen. Zu Hause in seiner Familie hofft man, dass der Spuk schnell vorbei ist, doch er wird sechs Jahre dauern und unvorstellbare Dimensionen annehmen. Mit nüchterner Präzision zeigt Polanski, wie immer drakonischere antisemitische Verordnungen das Alltagsleben der jüdischen Bevölkerung bestimmen - schließlich Umsiedlung, Errichtung der Ghettomauern, Deportation in die Vernichtungslager. Szpilman gelingt die Flucht aus dem Ghetto mit Hilfe von Freunden. Er wird in einer leerstehenden Wohnung versteckt. Von dort beobachtet er den Aufstand im Ghetto und das brutale Vorgehen der NS-Schergen. Der Film folgt der Perspektive seines Protagonisten, dessen Aktionsradius sukzessive kleiner wird, bis von der Welt nur noch ein halbzerstörter Dachboden in einer Ruinenlandschaft bleibt. Die Verengung des Raums geht einher mit der physischen und psychischen Entkräftung der Hauptfigur. Szpilman ist nur noch ein Schatten seiner selbst, als ein deutscher Offizier ihn kurz vor Kriegsende findet - und nicht verrät. "Polanski gelingt diese Art des ästhetischen Widerstands bis zuletzt. Die Form, in der er vom Monströsen erzählt, bleibt immer beherrscht und quasi zivilisiert. Und gerade weil hier die Zivilisation immer als Maßstab mitgedacht ist, wirkt das, was passiert, um so unmenschlicher." Stuttgarter Zeitung, 23.10.2002

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